Die Immobilienpreise stiegen 2025 um 8-12% und dieser Trend setzt sich voraussichtlich fort.
In diesem umfassenden Leitfaden führen wir Sie durch alles Wichtige. Von Preisen und Vierteln bis zum Alltagsleben und praktischen Tipps — für eine fundierte Entscheidung.
Überblick
Der Immobilienmarkt an der Costa Blanca zeigt sich 2026-2027 weiterhin robust mit steigenden Preisen und starker Nachfrage ausländischer Käufer. Die jährliche Preissteigerung liegt bei 5-8% für Küstenimmobilien und 3-5% im Inland. Neubauten sind besonders gefragt.
Die Nachfrage wird von britischen, skandinavischen, niederländischen, deutschen und belgischen Käufern getrieben. Der Anteil ausländischer Käufer in der Provinz Alicante liegt bei über 40% aller Transaktionen — einer der höchsten Werte in Spanien.
Schritt für Schritt
Aktuelle Preise (2026): Apartments an der Küste: 120.000-250.000 EUR, Villen: 200.000-500.000 EUR, Luxusobjekte: ab 500.000 EUR. Im Inland sind die Preise 30-50% niedriger.
Preisentwicklung: Zwischen 2021 und 2026 sind die Preise auf der Costa Blanca um durchschnittlich 35-45% gestiegen. Für 2027 wird eine Fortsetzung des Aufwärtstrends mit 4-7% erwartet, getrieben durch begrenzte Küstengrundstücke und steigende Baukosten.
Hotspots: Jávea und Moraira (Premium-Segment), Torrevieja und Orihuela Costa (Preis-Leistung), Guardamar und Los Alcázares (aufstrebend). Der Korridor La Zenia-Villamartín bleibt der beliebteste Bereich für internationale Käufer.
Mietmarkt: Touristenvermietung boomt mit Brutto-Renditen von 5-8% in guten Lagen. Die neue spanische Regulierung für Ferienwohnungen (VT-Lizenz) begrenzt das Angebot und stützt die Mietpreise.
Kosten
Kaufnebenkosten Neubau: 10% MwSt. (IVA) + 1,5% Stempelsteuer (AJD) + 1-2% Notar/Grundbuch + 1% Anwaltskosten = ca. 13-14,5% des Kaufpreises.
Kaufnebenkosten Bestandsimmobilie: 10% ITP (Grunderwerbsteuer) + 1-2% Notar/Grundbuch + 1% Anwalt = ca. 12-13%.
Laufende Kosten: Grundsteuer IBI (200-800 EUR/Jahr), Hausgeld (50-150 EUR/Monat bei Wohnanlagen), Versicherung (200-500 EUR/Jahr), IRNR für Nicht-Residenten (ca. 0,5-1% des Katasterwerts).
ROI-Berechnung: Bei einem Kaufpreis von 200.000 EUR + 27.000 EUR Nebenkosten und einer Jahresmiete von 12.000 EUR ergibt sich eine Nettorendite von ca. 4,5-5,5%.
Tipps
Kaufen Sie Neubauten direkt vom Bauträger. Neubauten bieten oft Zahlungspläne (20-30% Anzahlung, Rest bei Fertigstellung), Energieeffizienz-Zertifikat A/B und 10 Jahre Baugarantie.
Diversifizieren Sie. Betrachten Sie das Inland für bessere Renditen. Städte wie Aspe, Crevillente oder Hondon bieten deutlich niedrigere Einstiegspreise.
Prüfen Sie die VT-Lizenz. Wenn Sie touristisch vermieten möchten, stellen Sie sicher, dass die Immobilie eine Touristenlizenz erhalten kann. Einige Gemeinden haben Vergabemoratories.
Langfristig denken. Der spanische Immobilienmarkt hat historisch solide Renditen geliefert. Kurzfristige Spekulation ist riskant, aber eine 5-10 Jahres-Perspektive ist vielversprechend.
Häufige Fehler
Fehler 1: Überhöhte Preise akzeptieren. Vergleichen Sie immer mehrere Objekte und beauftragen Sie eine unabhängige Bewertung. Maklerpreise können 10-15% über dem realen Marktwert liegen.
Fehler 2: Mietrendite überschätzen. Berücksichtigen Sie Leerstandzeiten (2-3 Monate/Jahr), Verwaltungskosten (15-20% der Miete), Steuern und Abnutzung. Die Netto-Rendite ist deutlich niedriger als die Brutto-Rendite.
Fehler 3: Nicht an die Exit-Strategie denken. Überlegen Sie beim Kauf bereits, an wen und wie Sie die Immobilie eines Tages verkaufen könnten.
Fehler 4: Den Binnenmarkt ignorieren. Küstenimmobilien sind teurer und haben niedrigere Renditen. Das Inland bietet oft bessere Investitionsmöglichkeiten mit höheren Erträgen.
Fazit
Ob Ferienhaus, Altersruhesitz oder Kapitalanlage — die Costa Blanca bietet für jedes Budget und jeden Wunsch die richtige Option. Kontaktieren Sie unser Team für eine persönliche Beratung.